06.11.2017
Preis für kritischen Wissenschaftsjournalismus ausgelobt

Einreichungen für Hofschneider-Recherchepreis noch bis 20. November 2017 möglich

Der "Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus" wird jährlich von der Stiftung für experimentelle Biomedizin mit Sitz in Zürich vergeben. Namensgeber ist der ehemalige Direktor des Max-Planck-Instituts für Biochemie, der sich Zeit seines Lebens nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die kritische öffentliche Auseinandersetzung mit möglichen Fehlern und Folgen wissenschaftlicher Forschung eingesetzt hat.

Ausgezeichnet werden bereits veröffentlichte, exzellente Arbeiten aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung. Zusätzlich müssen die BewerberInnen aber auch die Beschreibung eines künftigen Rechercheprojekts einreichen. Die 20.000 CHF, mit denen der Preis dotiert sind, werden nämlich in Form eines zweckgebundenen Recherche-Stipendiums ausbezahlt. Damit sollen die ausgezeichneten JournalistInnen die Möglichkeit bekommen, aufwändigere Projekte realisieren zu können, für die im üblichen Redaktions- und Freien-Alltag weder Zeit noch Geld vorhanden sind.

Die eingereichten Beiträge (bis zu zwei pro AutorIn oder Team) müssen 2016 oder 2017 in einem deutschsprachigen Medium veröffentlicht worden sein. Akzeptiert werden sowohl Beiträge aus Print-, wie auch aus elektronischen Medien.
Die zusätzlich erforderliche Beschreibung eines künftigen Recherche-Projekts sollte möglichst präzise sein und auch Zeit- und Kostenplan enthalten. Bei der Umsetzung des Projekts sind MentorInnen des "netzwerk recherche" behilflich.

Einzureichen sind die Unterlagen bis spätestens 30. November 2017. Alle Informationen können Sie hier noch detaillierter nachlesen.