01.09.2017
"Forschungsnetzwerk Surveillance Studies" schreibt Journalismuspreis aus

Beiträge gesucht, die sich abseits von Klischees mit Überwachung und Macht im digitalen Raum befassen

Big Brother, böse Datenkraken: Wenn es um die Schattenseiten der digitalen Welt geht, haben die meisten Menschen schnell entsprechende Bilder im Kopf. Das Forschungsnetzwerk Surveillance Studies beschäftigt sich mit den Phänomenen Überwachung und Kontrolle und damit, wie die Gesellschaft in der digitalen Zukunft Macht und Herrschaft kontrollieren und organisieren kann.

Kritische und differenzierte Medienberichte zum Thema werden seit sechs Jahren vom Forschungsnetzwerk prämiert. Heuer endet die Einreichfrist am 15. September. Die Jury, die aus WissenschafterInnen und JournalistInnen besteht, legt besonderen Wert darauf, dass die Beiträge über gängige Klischees hinausgehen, die Komplexität des Themas erfassen und kritisch und differenziert berichten.

Mitmachen können JournalistInnen aller Mediengattungen. Der Beitrag muss allerdings in einem deutschsprachigen Medium erschienen sein und darf nicht älter als 12 Monate sein. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Nähere Informationen können Sie hier abrufen.