19.06.2017
Förderprogramm für investigative Journalismus-Projekte

Journalismfund.eu unterstützt Teams, die gute Ideen für grenzüberschreitende Recherchen haben

Politik, Wirtschaft, Finanzwesen, Kriminalität: Nationale Grenzen sind in vielen Bereichen obsolet geworden. Damit der Journalismus seine Kontrollfunktion weiterhin wahrnehmen kann, ist verstärkte Zusammenarbeit notwendig, auch über Ländergrenzen hinweg.

Der Journalismfund ist eine non-profit-Organisation, die gemeinsame, in die Tiefe gehende Recherche-Projekte von JournalistInnen in Europa unterstützt. Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Ausschreibung endet am 1. September 2017, Details finden Sie hier. Zielgruppe des European Fund for Investigative Journalism sind hauptberuflich tätige JournalistInnen aus den EU- bzw. EFTA-Staaten, die schon Berufserfahrung haben und im Team an einem umfassenden Thema arbeiten möchten. Die Team-Mitglieder sollten dabei aus zwei oder mehr Ländern stammen.

Alle eingelangten Stipendien-Anträge werden von einer Jury geprüft und nach einem bestimmten Punktesystem bewertet. Viele Punkte gibt es etwa für einen durchdachten Recherche- und Budgetplan oder wenn das eingereichte Thema für möglichst viele Menschen von Relevanz ist.

Das Stipendium umfasst die Recherchekosten (inkl. Reisen, Übersetzungen, Ausgaben für Zugänge zu Datenbanken o.ä.). Im Durchschnitt werden 6.000 Euro Unterstützung gewährt. Wer gerne einreichen möchte, aber nicht alle erforderlichen Unterlagen bis zum 1. September beisammen hat: Die nächste Einreichfrist endet am 20. November 2017.