21.06.2016
Otto Brenner Preis würdigt Journalismus, der unbequeme Fragen stellt

Unter dem Motto "Gründliche Recherche statt bestellter Wahrheiten" werden bis 30. Juni Beiträge angenommen

Gesellschaftlich relevante, aber gemessen an deren Bedeutung nicht ausreichend behandelte Themen in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken, das ist das erklärte Ziel der Ausschreibung für den Otto Brenner Preis. Es besteht keine thematische Einschränkung, beispielhaft werden aber etwa Macht- oder Amtsmissbrauch, Diskriminierung, Missmanagement oder Kooruption genannt. Die eingereichten Beiträge - erlaubt sind alle Mediengattungen - sollen aber gründlich recherchiert sein und sich auch sprachlich und stilistisch positiv hervorheben.

Insgesamt ist der Preis mit 47.000 Euro dotiert; das Preisgeld wird auf verschiedene Kategorien aufgeteilt. So gibt es etwa eine eigene Newscomer-Auszeichnung für JungjournalistInnen unter 30 Jahren. Ebenfalls an den Nachwuchs richten sich die drei mit je 5.000 Euro dotierten Recherche-Stipendien. Hierfür kann eine eigene Idee inklusive Kosten- und Zeitplan eingereicht werden. Erfahrene JournalistInnen begleiten und beraten dann bei der Umsetzung der Recherche-Idee.

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und den genauen Einreichemodalitäten können Sie unter http://www.otto-brenner-preis.de einsehen.